Silexschichten, die in die Kreidefelsen an der französischen Kanalküste eingelagert sind, werden vom Meer ausgewaschen und durch Strömungen am Meeresboden bewegt und es entstehen runde Flintsteine. Diese Flint-steine werden an der Küste abgelagert, im Tagebau gewonnen und durch Waschen und Sortieren aufbereitet. Durch Kalzinieren in Schachtöfen bei 1600°C wird der Flint umgewandelt in Cristobalit.

Brechen, Sieben, optische Sortierung ergeben mehrere Produktgruppen, die Anwendungen finden im Bereich des Straßenbaus (Aufhellung der Fahrbahnen), in Fahrbahnmarkierungen als reflektierendes Griffigkeitsmittel, in bauchemischen Erzeugnissen wie Putze, Spachtel, ferner in Polymerbeton. Die wesentlichen Eigenschaften des Cristobalites sind eine hohe Weiße, sehr gute Nass- und Trockenopazität, eine hervorragende Lichtreflektion, Wetterbeständigkeit und Unempfindlichkeit gegen Algen und Pilzbefall. Dank seiner Kornform bietet eine gute Verankerung in Sichtbeton und Polymerbeton.

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